Retter zeigten ihre Schlagkraft bei Aktionstag
Aktions- und Rettungstag. Mit einem in ganz Bayern bisher einzigartigen BRK- Rettungstag demonstrierten die Rettungsdienstmitarbeiter im Landkreis Kronach ihre Einsatzbereitschaft und Schlagkraft.
Neben den 32 ehrenamtlichen Rettungsmitarbeitern des BRK Kreisverbandes Kronach, die hier ihre solide Ausbildung unter Beweis stellen konnten und zugleich unter praxisnahen Bedingungen verschiedene Ernstfallsituationen übten, nahmen am Samstagweitere rund 230 Kräfte aus verschiedenen anderen Hilfsorganisationen an dieser Mammutübung teil.
Es waren beteiligt: die BRK Bergwacht Kulmbach, die BRK Wasserwacht Wallenfels, der DLRG Kreisverband Kronach, einige Feuerwehren aus dem Landkreis Kronach und der THW Ortsverband Kronach. Bis zu 32 ehrenamtliche Rettungsdienstmitarbeiter durchliefen neun Stationen verschiedenster Unfallsituationen.
Die Themen der Übung erstreckten sich von der Versorgung einer Amputation bei einem Waldunfall, über Rettung aus schwierigem Gelände, Erste Hilfe bei einem Grill-Brandunfall bis hin zur Wasserrettung mit der DLRG und Wasserwacht sowie Rettung einer Person aus einem Unfallfahrzeug mit hydraulischem Rettungsspreizer- und Schere durch die Feuerwehren und BRK Rettungsdienst mit Einsatz verschiedener anderer technischer und medizinischer Geräte und Hilfsmittel. Über den gesamten südlichen Landkreis waren die Einsatzorte verteilt. Die Aktion wurde von allen Hilfsorganisationen im Landkreis Kronach unterstützt.
Dieser Rettungstag mit seiner Vielfalt an Unfallmöglichkeiten zeigte die manchmal sehr schweißtreibende und Nerven raubende Rettungsarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen auf. Und es wurde sehr deutlich, wie wichtig gemeinsames Üben ist, denn bei der Rettung kommt es darauf an geschickt Hand in Hand zu arbeiten. Landrat und Kreisvorsitzender des BRK-Kreisverbandes Oswald Marr dankte den Rettungskräften für ihren aufopferungsvollen Einsatz während des ganzen Jahres, besonders aber auch für diese mit viel Planung und Logistik aufgebauten Rettungstag an dem alle Einsatzkräfte ihre Wochenendfreizeit opferten.
BRK Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes hob die positiven Rückmeldungen auf diesen Rettungstag hervor, der neben Qualität und Sicherheit auch Motivation für die Einsatzkräfte bedeute, wenn sie sich im Ablauf ihrer Rettungsarbeiten durch praktische Übungsweise sicherer geworden sind.








